Ein Wasserschaden kann innerhalb kurzer Zeit große Teile einer Wohnung betreffen. Möbel stehen im Wasser, Kartons weichen auf und auch Teppiche oder andere Einrichtungsgegenstände können beschädigt werden. Bevor mit Trocknung, Reparaturen oder weiteren Arbeiten begonnen werden kann, müssen betroffene Bereiche häufig zunächst freigeräumt werden. Dabei sollte nicht wahllos alles entsorgt werden. Zuerst muss geklärt werden, welche Gegenstände noch erhalten werden können und was aufgrund der Beschädigung entfernt werden muss. Bei größeren Mengen kann eine professionelle Entrümpelung dabei helfen, beschädigten Hausrat und Möbel gesammelt aus der Wohnung zu entfernen.
Nach dem Wasserschaden zuerst einen Überblick schaffen
Wie umfangreich eine Räumung ausfällt, hängt davon ab, welche Räume betroffen sind und wie lange Wasser auf Möbel und andere Gegenstände einwirken konnte. Ein kleiner Schaden in einem einzelnen Bereich ist anders zu behandeln als eine Wohnung, in der mehrere Zimmer betroffen sind. Bevor größere Möbel bewegt oder Gegenstände entsorgt werden, sollte zunächst ein Überblick über den Schaden geschaffen werden. Persönliche Unterlagen, Wertgegenstände und wichtige Dokumente sollten dabei möglichst zuerst gesichert werden. Anschließend lässt sich besser feststellen, welche Bereiche freigeräumt werden müssen und wie viel Hausrat tatsächlich betroffen ist.
Welche Möbel müssen aus den betroffenen Räumen?
Nicht jedes Möbelstück muss nach einem Wasserschaden automatisch entsorgt werden. Entscheidend sind Material, Zustand und die Stärke der Beschädigung. Möbel, die lediglich kurzzeitig mit Wasser in Berührung gekommen sind, können unter Umständen erhalten bleiben. Stark aufgequollene Spanplatten, beschädigte Schränke oder durchnässte Polstermöbel lassen sich dagegen oftmals nicht mehr sinnvoll weiterverwenden. Besonders große Möbel können außerdem die Trocknung von Wänden und Böden behindern. Soll ein Raum vollständig getrocknet oder saniert werden, müssen deshalb häufig auch Möbel entfernt werden, die selbst nur gering beschädigt sind.
Kartons und eingelagerte Gegenstände richtig prüfen
Wasser breitet sich besonders in Kellern und Abstellräumen schnell zwischen gelagerten Gegenständen aus. Kartons nehmen Feuchtigkeit unmittelbar auf und können ihren Inhalt dadurch ebenfalls beschädigen. Bücher, Kleidung, Papierunterlagen und andere empfindliche Dinge sollten deshalb möglichst früh kontrolliert werden. Gerade bei einem betroffenen Keller lohnt es sich, die vorhandenen Gegenstände zunächst zu sortieren und trockene Dinge von beschädigtem Hausrat zu trennen. Ist ein Keller stark vollgestellt, kann eine Kellerentrümpelung notwendig sein, damit die betroffenen Flächen überhaupt zugänglich werden.
Beschädigte Gegenstände nicht mit brauchbarem Hausrat vermischen
Bei einer größeren Räumung sollte möglichst klar getrennt werden, was beschädigt ist und welche Dinge weiterhin verwendet werden können. Das gilt besonders dann, wenn nur ein Teil der Wohnung vom Wasserschaden betroffen ist. Persönliche Gegenstände oder Möbel aus trockenen Räumen sollten nicht unnötig mit beschädigtem Hausrat zusammen gelagert werden. Gleichzeitig empfiehlt es sich, vor dem Abtransport zu klären, welche Gegenstände noch benötigt werden. So lässt sich verhindern, dass bei einer schnellen Räumung versehentlich Dinge entfernt werden, die eigentlich erhalten bleiben sollten.
Wenn mehrere Räume betroffen sind
Bei größeren Wasserschäden reicht es häufig nicht aus, nur einzelne Möbel zur Seite zu stellen. Müssen Böden aufgenommen, Wände getrocknet oder umfangreichere Reparaturen durchgeführt werden, benötigen die ausführenden Betriebe freie Arbeitsflächen. In solchen Fällen kann es notwendig sein, mehrere Räume oder sogar eine komplette Wohnung vorübergehend zu leeren. Welche Gegenstände tatsächlich entfernt werden müssen, sollte deshalb mit den beteiligten Fachbetrieben abgestimmt werden. Bleibt nur wenig Hausrat in der Wohnung, können die späteren Arbeiten in der Regel wesentlich einfacher organisiert werden.
Was passiert mit nicht mehr brauchbaren Möbeln?
Stark beschädigte Möbel und Einrichtungsgegenstände müssen fachgerecht entsorgt werden. Besonders bei mehreren großen Schränken, Sofas oder anderen sperrigen Gegenständen kann dabei schnell eine größere Menge zusammenkommen. Der Abtransport aus oberen Stockwerken, engen Stiegenhäusern oder Wohnungen ohne Lift erhöht den Aufwand zusätzlich. Bei größeren Mengen kann eine professionelle Möbel- und Sperrmüllentsorgung sinnvoll sein. Dadurch müssen beschädigte Möbel nicht einzeln transportiert und entsorgt werden.
Auch Elektrogeräte können betroffen sein
Stehen Waschmaschine, Kühlschrank oder andere Elektrogeräte im betroffenen Bereich, sollten sie nach einem Wasserschaden nicht einfach weiterverwendet werden. Ob ein Gerät noch sicher genutzt werden kann, muss im Zweifelsfall fachlich beurteilt werden. Geräte, die nicht mehr verwendet werden können, gehören außerdem nicht in den gewöhnlichen Hausmüll. Bei einer Räumung werden solche Gegenstände getrennt behandelt und entsprechend entsorgt. Ähnliches gilt für Farben, Lacke, Batterien oder andere Problemstoffe, die sich beispielsweise in Keller, Werkstatt oder Abstellraum befinden können.
Erst räumen, dann mit den weiteren Arbeiten beginnen
Für Trocknungs- und Sanierungsarbeiten müssen die betroffenen Stellen erreichbar sein. Vollgestellte Räume erschweren den Zugang zu Wänden, Böden und Installationen und können den Ablauf unnötig verzögern. Deshalb sollte vor Beginn geklärt werden, wie viel Platz die ausführenden Betriebe benötigen. Bei einer vollständigen Wohnungsräumung können Möbel und Hausrat aus mehreren Räumen gesammelt entfernt werden. Persönliche und weiterhin benötigte Gegenstände sollten selbstverständlich vorher aussortiert werden.
Wie wird der Aufwand einer Räumung eingeschätzt?
Bei einer Räumung nach einem Wasserschaden kommt es weniger auf die reine Wohnfläche als auf die tatsächliche Menge der zu entfernenden Gegenstände an. Eine große, nur leicht möblierte Wohnung kann schneller geräumt sein als ein kleiner Raum, der vollständig mit Möbeln und Kartons gefüllt ist. Auch Stockwerk, Lift, Tragewege und zusätzliche Keller- oder Abstellflächen spielen eine Rolle. Bei größeren Räumungen ist deshalb eine Besichtigung sinnvoll. Dabei lässt sich festlegen, welche Bereiche betroffen sind und welche Möbel oder Gegenstände tatsächlich entfernt werden sollen. Informationen zur Kalkulation finden sich auch bei den Preisen für Entrümpelungen.
Wohnung nach einem Wasserschaden wieder freimachen
Ein größerer Wasserschaden bringt meist mehrere Arbeiten gleichzeitig mit sich. Neben der Suche nach der Ursache müssen beschädigte Gegenstände gesichtet, Räume freigeräumt und anschließend getrocknet oder instand gesetzt werden. Je früher feststeht, welche Möbel und Gegenstände entfernt werden müssen, desto besser lassen sich die nächsten Schritte organisieren. RäumWerk übernimmt Räumungen von Wohnungen, Kellern und anderen Bereichen in Wien und Umgebung. Je nach Umfang können einzelne Möbelstücke, beschädigter Hausrat oder auch komplette Räume entfernt und die nicht mehr benötigten Gegenstände fachgerecht entsorgt werden.


