Wenn zwei Haushalte zusammengelegt werden, entsteht häufig mehr Hausrat, als in der gemeinsamen Wohnung tatsächlich benötigt wird. Möbel, Elektrogeräte, Geschirr und andere Haushaltsgegenstände sind oftmals doppelt vorhanden und nicht für alles findet sich am neuen Wohnort ausreichend Platz. Besonders wenn beide Wohnungen über viele Jahre bewohnt wurden, kann sich eine größere Menge angesammelt haben. Deshalb ist es sinnvoll, bereits vor dem Umzug zu entscheiden, welche Gegenstände übernommen werden und was nicht mehr benötigt wird. So lässt sich vermeiden, dass Möbel und Kartons zunächst in die neue Wohnung transportiert und kurze Zeit später wieder entfernt werden müssen.
Haushalte vor dem Umzug gemeinsam durchgehen
Bevor der eigentliche Umzug beginnt, sollten beide Haushalte möglichst vollständig betrachtet werden. Dabei geht es zunächst darum, einen Überblick über Möbel, Elektrogeräte und Hausrat zu bekommen. Große Gegenstände wie Sofa, Bett, Esstisch oder Schränke fallen dabei schnell auf. Bei kleineren Dingen zeigt sich die doppelte Ausstattung häufig erst später. Töpfe, Geschirr, Gläser, Küchengeräte, Handtücher oder Werkzeug können in beiden Haushalten vorhanden sein und ergeben zusammen eine größere Menge. Wer die vorhandenen Gegenstände frühzeitig miteinander vergleicht, kann besser entscheiden, welche Ausstattung in der gemeinsamen Wohnung tatsächlich benötigt wird.
Welche Möbel sollen mit in die neue Wohnung?
Gerade bei größeren Möbelstücken sollte rechtzeitig geklärt werden, was am neuen Wohnort Platz findet. Dabei spielt nicht nur der Zustand der Möbel eine Rolle, sondern auch die Größe und Aufteilung der neuen Räume. Ein gut erhaltener Schrank kann beispielsweise trotzdem ungeeignet sein, wenn er nicht in die vorgesehene Nische passt. Gleiches gilt für große Sofas, Esstische oder zusätzliche Regale. Sinnvoll ist es deshalb, die wichtigsten Maße der neuen Wohnung bereits vor dem Umzug zu kennen. Möbel, die nicht übernommen werden sollen, können anschließend verkauft, weitergegeben oder im Rahmen einer professionellen Räumung entfernt werden.
Nicht benötigten Hausrat vorher aussortieren
Bei einer Haushaltszusammenlegung lohnt es sich, nicht nur die großen Möbel zu betrachten. In Schränken, Abstellräumen und Kellern befinden sich häufig viele kleinere Gegenstände, die schon längere Zeit nicht mehr genutzt wurden. Werden diese Dinge ohne vorherige Sortierung mitgenommen, füllen sie in der neuen Wohnung erneut Schränke und Lagerflächen. Deshalb sollte bereits vor dem Umzug festgelegt werden, was weiterhin gebraucht wird. Persönliche Unterlagen, Erinnerungsstücke oder Wertgegenstände sollten dabei getrennt aufbewahrt werden. Nicht mehr funktionierende Elektrogeräte, beschädigter Hausrat oder Gegenstände ohne weitere Verwendung können direkt aussortiert und fachgerecht entsorgt werden.
Was passiert mit gut erhaltenen Möbeln?
Nicht jedes Möbelstück, das in der gemeinsamen Wohnung keinen Platz mehr findet, muss entsorgt werden. Gut erhaltene Gegenstände können verkauft, verschenkt oder innerhalb der Familie weitergegeben werden. Dafür sollte allerdings ausreichend Zeit eingeplant werden. Besonders bei großen Schränken, Sofas oder anderen sperrigen Möbeln lässt sich nicht immer kurzfristig ein Abnehmer finden. Bleibt die alte Wohnung nur noch für einen begrenzten Zeitraum verfügbar, sollte deshalb früh entschieden werden, wie mit den einzelnen Möbelstücken umgegangen wird. Bei einer professionellen Räumung kann außerdem geprüft werden, ob verwertbare Gegenstände vorhanden sind und entsprechend berücksichtigt werden können.
Keller und Abstellräume mit einplanen
Beim Zusammenlegen zweier Haushalte werden Keller, Dachboden und andere Lagerräume schnell übersehen. Gerade dort befinden sich jedoch häufig Gegenstände, die sich über viele Jahre angesammelt haben. Alte Möbel, Kartons, Werkzeug, Fahrräder oder Elektrogeräte werden oft längere Zeit aufbewahrt, obwohl sie nicht mehr regelmäßig genutzt werden. Muss eine der bisherigen Wohnungen vollständig zurückgegeben werden, gehören auch die dazugehörigen Nebenräume zur Räumung. Gleichzeitig sollte geprüft werden, wie viel Stauraum in der neuen Wohnung tatsächlich vorhanden ist. Zwei gefüllte Kellerabteile lassen sich nicht automatisch in einem einzigen Keller unterbringen. Eine frühzeitige Kellerentrümpelung kann deshalb zusätzlichen Platz schaffen und verhindert, dass nicht mehr benötigte Gegenstände erneut eingelagert werden.
Wenn eine Wohnung vollständig aufgelöst wird
Bei einer Haushaltszusammenlegung kommt es häufig vor, dass eine Person vollständig in die Wohnung der anderen zieht oder gemeinsam eine neue Wohnung bezogen wird. Eine der bisherigen Wohnungen muss dann komplett geräumt werden. Nachdem alle Möbel und persönlichen Gegenstände ausgewählt wurden, die mitgenommen werden sollen, bleibt oftmals noch ein größerer Teil des Hausrats zurück. Dazu gehören Möbel, Elektrogeräte, Küchenutensilien sowie Inhalte aus Keller oder Abstellraum. In diesem Fall kann eine Wohnungsräumung sinnvoll sein, um die verbliebenen Gegenstände gesammelt zu entfernen und die Räume für die Übergabe vorzubereiten.
Rechtzeitig mit der Räumung beginnen
Wie lange das Zusammenlegen zweier Haushalte dauert, hängt stark von der Größe und Ausstattung der bisherigen Wohnungen ab. Bei kleineren Haushalten kann die Sortierung überschaubar bleiben. Haben sich über viele Jahre Möbel, Kartons und andere Gegenstände angesammelt, sollte dagegen mehr Zeit eingeplant werden. Besonders wenn zusätzlich Keller, Garage oder Dachboden geräumt werden müssen, kann der tatsächliche Aufwand größer sein als zunächst angenommen. Eine frühzeitige Planung hilft dabei, unnötige Transporte zu vermeiden und die alte Wohnung rechtzeitig für die Übergabe leer zu bekommen.
Fachgerechte Entsorgung nicht mehr benötigter Gegenstände
Nicht alle Gegenstände können verkauft oder weitergegeben werden. Defekte Möbel, beschädigte Einrichtungsgegenstände und alte Elektrogeräte müssen entsprechend entsorgt werden. Dabei ist zu beachten, dass verschiedene Materialien und Abfallarten nicht einfach gemeinsam über den Hausmüll beseitigt werden können. Gerade bei größeren Mengen kann der Transport zum Mistplatz mehrere Fahrten erforderlich machen. Werden gleichzeitig Möbel, Elektrogeräte und weitere sperrige Gegenstände aussortiert, kann eine professionelle Entrümpelung den Aufwand deutlich reduzieren. Die Gegenstände werden dabei aus der Wohnung getragen, sortiert und anschließend fachgerecht entsorgt.
Was kostet eine Räumung bei einer Haushaltszusammenlegung?
Die Kosten einer Räumung richten sich nach dem Umfang und der Menge der zu entfernenden Gegenstände. Auch Stockwerk, vorhandener Lift, Tragewege sowie Keller- oder Dachbodenflächen beeinflussen den Aufwand. Deshalb lässt sich eine komplette Wohnungsräumung nicht allein anhand der Quadratmeterzahl berechnen. Bei größeren Räumungen ist eine Besichtigung sinnvoll, um die Situation vor Ort einzuschätzen und festzustellen, welche Gegenstände entfernt werden sollen. Verwertbare Möbel oder andere Gegenstände können dabei ebenfalls berücksichtigt werden.
Haushalte zusammenlegen und unnötigen Hausrat vermeiden
Das Zusammenlegen zweier Haushalte bietet eine gute Gelegenheit, vorhandene Möbel und Gegenstände neu zu sortieren. Statt den gesamten Inhalt beider Wohnungen mitzunehmen, kann bereits vorher entschieden werden, was im gemeinsamen Zuhause tatsächlich benötigt wird. Dadurch müssen weniger Gegenstände transportiert werden und die neue Wohnung wird nicht direkt mit unnötigem Hausrat gefüllt. RäumWerk unterstützt bei Wohnungsräumungen und Entrümpelungen in Wien und allen Wiener Bezirken. Je nach Umfang können einzelne Möbel, Kellerbereiche oder auch komplette Wohnungen geräumt und nicht mehr benötigte Gegenstände fachgerecht entsorgt werden.


